Osteoporose-Risiko-Test

Ermitteln Sie Ihr persönliches Risiko für Knochenschwund – basierend auf dem IOF-Test, kostenlos und in nur 3 Minuten.

Informationen zum Test

Dauer

Ca. 3 Minuten

Fragen

11 Ja/Nein-Fragen

Datenschutz

100% anonym

Basis

IOF-Fragebogen

Warum ist ein Osteoporose-Risiko-Check wichtig?

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine der häufigsten Knochenerkrankungen. In Deutschland sind etwa 6 Millionen Menschen betroffen – die meisten wissen es nicht, denn die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und schmerzfrei, bis der erste Knochenbruch auftritt.

Der IOF One-Minute Osteoporosis Risk Test der International Osteoporosis Foundation hilft Ihnen, Ihre persönlichen Risikofaktoren zu erkennen. Früherkennung ermöglicht rechtzeitige Prävention und kann schwere Knochenbrüche verhindern.

IOF Osteoporose-Risiko-Test starten

Beantworten Sie die folgenden 11 Fragen mit Ja oder Nein. Bereits eine einzige "Ja"-Antwort kann auf ein erhöhtes Osteoporose-Risiko hinweisen.

Frage 1 von 11: Haben Ihre Eltern oder hat ein Elternteil eine Hüftfraktur (Oberschenkelhalsbruch) erlitten?

Frage 2 von 11: Haben Sie selbst jemals einen Knochen durch einen leichten Stoß oder Sturz gebrochen?

Frage 3 von 11: Haben Sie Kortison (Cortison) über mehr als 3 Monate eingenommen?

z.B. Prednison, Prednisolon, Dexamethason als Tabletten

Frage 4 von 11: Sind Sie in den letzten Jahren mehr als 3 cm kleiner geworden?

Frage 5 von 11: Trinken Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol?

Mehr als 2 Gläser Wein/Bier täglich für Frauen, mehr als 3 für Männer

Frage 6 von 11: Rauchen Sie aktuell oder haben Sie früher geraucht?

Frage 7 von 11: Leiden Sie an einer Erkrankung, die mit Knochenschwund verbunden ist?

z.B. rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Zöliakie, Schilddrüsenüberfunktion, Typ-1-Diabetes

Frage 8 von 11 (nur Frauen): Sind Sie vor dem 45. Lebensjahr in die Wechseljahre gekommen?

Frage 9 von 11 (nur Frauen): Ist Ihre Menstruation jemals für mehr als 12 Monate ausgeblieben (außer bei Schwangerschaft oder Wechseljahren)?

Frage 10 von 11 (nur Männer): Leiden Sie unter Impotenz, mangelnder Libido oder anderen Symptomen eines niedrigen Testosteronspiegels?

Frage 11 von 11: Sind Sie älter als 60 Jahre?

Hintergrund: Was ist Osteoporose?

Die stille Krankheit

Osteoporose wird oft als "stille Krankheit" bezeichnet, weil sie lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Die Knochenmasse nimmt schleichend ab, die Knochenstruktur wird poröser und instabiler. Erst wenn ein Knochenbruch auftritt – oft durch einen leichten Sturz oder sogar spontan – wird die Erkrankung erkannt.

Häufige Bruchstellen

Besonders gefährdet sind Wirbelkörper (führen zu Rückenschmerzen und Größenverlust), der Oberschenkelhals (Hüftfraktur) und das Handgelenk. Ein Oberschenkelhalsbruch kann im Alter schwerwiegende Folgen haben und die Selbstständigkeit gefährden.

Wer ist besonders gefährdet?

Frauen nach den Wechseljahren sind aufgrund des Östrogenmangels besonders betroffen – etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 erleidet einen osteoporosebedingten Knochenbruch. Das Risiko steigt mit dem Alter, bei familiärer Vorbelastung und bei bestimmten Erkrankungen oder Medikamenten.

Osteoporose vorbeugen – So stärken Sie Ihre Knochen

Calcium-reich ernähren

1000-1200 mg Calcium täglich aus Milchprodukten, grünem Gemüse, Nüssen und angereichertem Mineralwasser. Calcium ist der wichtigste Knochenbaustein.

Vitamin D sichern

Vitamin D ist essentiell für die Calcium-Aufnahme. Regelmäßig an die Sonne (15-30 Min täglich), fettem Fisch essen. Im Winter: Nahrungsergänzung erwägen.

Krafttraining & Bewegung

Belastung stärkt die Knochen! Krafttraining, Wandern, Treppensteigen, Tanzen. Mindestens 30 Minuten täglich, idealerweise mit Gewichtsbelastung.

Nicht rauchen

Rauchen beschleunigt den Knochenabbau erheblich. Ein Rauchstopp wirkt sich positiv auf die Knochengesundheit aus.

Alkohol begrenzen

Übermäßiger Alkoholkonsum stört den Knochenstoffwechsel und erhöht das Sturzrisiko. Maximal 1 Glas (Frauen) bzw. 2 Gläser (Männer) täglich.

Gesundes Gewicht

Sowohl Untergewicht als auch extreme Adipositas erhöhen das Frakturrisiko. Halten Sie ein gesundes Normalgewicht.

Häufig gestellte Fragen

Wichtige Informationen zu Osteoporose

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochenstruktur poröser wird. Dies erhöht das Risiko für Knochenbrüche, besonders an Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk.

Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet durch den Östrogenmangel. Weitere Risikofaktoren sind: höheres Alter, familiäre Vorbelastung, niedriges Körpergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Calcium-/Vitamin-D-Mangel.

Wichtige Präventionsmaßnahmen: Ausreichend Calcium (1000-1200mg/Tag) und Vitamin D, regelmäßige Bewegung (besonders Krafttraining und Gewichtsbelastung), Nichtrauchen, moderater Alkoholkonsum und ausreichend Sonnenlicht.

Die Krankenkasse zahlt eine Knochendichtemessung (DXA) bei begründetem Verdacht auf Osteoporose oder nach einem Knochenbruch. Bei mehreren Risikofaktoren sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine Messung sprechen, besonders Frauen ab 65 und Männer ab 70 Jahren.

Ja, absolut. Alle Berechnungen erfolgen lokal in Ihrem Browser. Wir speichern keine persönlichen Daten, und Ihre Ergebnisse verlassen niemals Ihr Gerät. Ihre Privatsphäre ist vollständig geschützt.

Nein. Dieser Selbsttest dient der ersten Orientierung und Sensibilisierung. Er ersetzt keine Knochendichtemessung (DXA) oder ärztliche Untersuchung. Bei erhöhtem Risiko sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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